In den 1970er Jahren entwickelte Iona Marsaa Teeguarden (USA) die Akupressur - Technik Jin Shin Do = der Weg des Mitfühlenden Geistes.

Diese sehr sanfte Behandlungstechnik ist eine Synthese aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Philosophie des Taoismus, Meditation, Atemtherapie, der Theorie der segmentalen Verspannungen von Willhelm Reich und einer alten, japanischen Fingerdruckmethode. Nach dem Verständnis der TCM fließt die Lebenskraft Qi beim gesunden Menschen frei auf den Meridianen/ Energieleitbahnen. Wenn dieser Fluss beeinträchtigt ist, entstehen Blockaden, die als Ursache für Krankheiten angesehen werden. Diese Blockaden können einen Meridian oder ein Körpersegment (z.B. Schulter-Nacken-Bereich) betreffen. Das Ziel besteht nun darin, diese Blockaden aufzulösen, das Qi wieder in Fluss zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Jin Shin Do hat bei vielen Menschen auf den Haltungs- und Bewegungsapparat, das Herz – Kreislauf – System, die Verdauungsorgane, die Atemwege, das Nervensystem (z.B. Lähmungen, Schmerzzustände), das Gemüt (z.B. Nervosität, Schlafstörungen) eine harmonisierende Wirkung.

Die Grundlage einer Behandlung ist eine ausführliche Befunderhebung. In der Folge werden die Punkte gehalten, die am meisten verspannt sind. Im Laufe eines Behandlungszyklusses kommen unterschiedliche Akupunkte zum Einsatz. Bereits aufgelöste Punkte gehen, neue Punkte, die vorher in der Tiefe lagen, können hervortreten und es kann sich ihnen zugewandt werden. Die Behandlung kann mit einem Gespräch im Sinne des Mitfühlenden Geistes begleitet werden.

Akupunktur

„Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“, Laotse, Begründer des Taoismus